Hermann Schulz feiert seinen 75. Geburtstag

25.07.2013

Am Sonntag hat unser Autor Hermann Schulz seinen 75. Geburtstag gefeiert. Klaus Humann war dabei und hat uns ein paar schöne Fotos mitgebracht.


Das erste Mal habe ich 1974 einen Eindruck von Wuppertal bekommen, in Wim Wenders‘ Film „Alice in den Städten“. Und ich war von der Schwebebahn beeindruckt, die in dem Film eine der Hauptrollen spielt. So etwas gab es sonst nirgendwo auf der Welt.

 

 

Und nun, fast 40 Jahre später, fuhr ich die gesamte Strecke an einem Samstag im Juli ab und war begeistert. Eine Bahn, die „auf dem Kopf“ steht und die diese „Kunststadt“ Wuppertal, eine Ansammlung kleinerer Orte entlang der Wupper, miteinander verbindet, ihr ein Gesicht gibt. Badewiesen entlang des Flusses, Graureiher und Stationen, die im Stil der 20er Jahre restauriert wurden. Ein lebendiges Industriedenkmal.

 

 

Aber ich war weder der Wupper, der Graureiher noch der Schwebebahn wegen in dieser Stadt, sondern um unseren Autor Hermann Schulz, der am Sonntag 75 Jahre geworden ist, zu ehren und um die Festrede auf ihn zu halten. Ich setzte 1978 an, als wir bei Rowohlt unser erstes gemeinsames Buch (zur politischen Situation in Nicaragua) machten. Dann folgte seine Zeit als Verleger des Peter Hammer Verlags in Wuppertal und ab 1998 erschienen seine Romane bei Carlsen. Im Frühjahr 2013 wurde „Mandela und Nelson - Das Rückspiel“ bei Aladin veröffentlicht und sein neuer Roman, „Warum wir Günther umbringen wollten“, folgt im September. Eine weite Strecke Weg sind wir zusammen gegangen, haben uns aneinander gewöhnt, uns angefreundet, und nun freuen uns auf jedes neue gemeinsame Projekt.

 

 

Bei der öffentlichen Geburtstagsfeier in der City-Kirche in Wuppertal-Elberfeld lernte ich auch Mr. Nkwabi kennen, einen Tanzlehrer aus Tansania, der in Deutschland lebt und den Herman Schulz in „Mandela und Nelson“ zum Fußballtrainer Nkwabi gemacht hat.

Ein eindrucksvoller Nachmittag für einen beeindruckenden Autor.

Happy Birthday, Hermann Schulz.

Klaus Humann