1 Jahr ALADIN - Steffen Meier über Formen, Farben und Eiscreme

03.06.2014

Ein neuer Verlag braucht ein frisches, unverwechselbares Logo. Eine schwierige Aufgabe, die ALADIN kurz nach Verlagsgründung im März 2012 für Agenturen ausschrieb. Ganz unterschiedliche Konzepte wurden eingereicht, unter anderem versuchte auch unser Hersteller Steffen Meier gemeinsam mit seiner Partnerin Gunta Lauck sein Glück. Und tatsächlich wurde der Entwurf des Duos in einem anonymen Auswahlverfahren ausgewählt. Den Weg zum fertigen Logo erzählt Steffen Meier hier:

Die Ausschreibung zur Entwicklung eines Verlags-Logos und der Geschäftsausstattung erreichte mich damals in einem kleinen Café in Little Italy.

 

 

Ich war für eine Woche nach New York geflogen und wollte vor allem die Spiele meiner geliebten Knicks besuchen. Die Ausschreibung hörte sich interessant und spannend an. Als ich aber den Termin für die Präsentation sah, bekam ich leichte Schweißausbrüche, da lediglich drei Wochen veranschlagt waren.

Ich mailte direkt Gunta an. Sie reagierte wie immer entspannt und meinte, dass das Zeitfenster ausreichen werde. In der Subway uptown entstanden erste Entwürfe und Ideen.

 

 

Zurück in Deutschland begannen wir mit der Recherche und dem Brainstorming zum Thema Aladin und Kinderbuchverlag. So wurde unter anderem ausreichend Eis gekauft, um den Disney-Trickfilm genauestens zu analysieren sowie eine Reise nach Straßburg genutzt, um das Auftreten französischer Verlage zu begutachten. Schlagwörter, die für den neuen Verlag stehen könnten, wurden gesammelt und visualisiert.

 

 

 

Zentrales Motiv war von Beginn an die Wunderlampe. Sie sollte abstrahiert und ausreichend flexibel gestaltet werden, damit sie eine Vielzahl an Illustrationsstilen und inhaltlichen Themen abbilden konnte. Eine Idee war außerdem, dass das Logo vom jeweiligen Zeichner individuell interpretiert werden kann.

 

 

Nachdem die Form festgelegt war, wurden unterschiedliche Schriften getestet bis die heute verwendete Mendoza bestimmt wurde.

 

 

In Gesprächen mit dem Verlag entschied man sich für den wüstenroten Farbton, der zur Hausfarbe von Aladin wurde.

 

 

Gestaltungsrichtlinien zu Stand und Größe des Logos sowie des Barcodes auf dem Buch wurden ebenso erarbeitet wie die Wahl und Kombination der Hausschriften. Weiterhin wurde das Design der Visitenkarten und des Geschäftspapiers entwickelt.

 

 

Und so kann man das Logo auf unseren Bücher überall finden.